Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein noch nicht einheitlich definiertes Konzept, dass mit diversen andere Störungsbildern wie depressive Erkrankungen überlappt. Maslach definiert das Burnout-Syndrom anhand von drei Dimensionen:
- Emotionale Erschöpfung
- Depersonalisierung (Mit Entfremdungsgefühl von sich und anderen, Gleichgültigkeit bis Zynismus)
- Verminderte Leistungsfähigkeit und das Gefühl, dass trotz Überlastung nicht viel erreicht oder bewirkt werden kann
Es finden sich aber über verschiedene Konzeptualisierenden hinweg auch Symptome wie Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, depressive Symptome, Pessimismus, Reizbarkeit und Wutausbrüche die in der Regel schleichend beginnen.
Als Auslöser werden meist Belastungen, speziell im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit genannt. Häufig finden wir das Syndrom bei Menschen in helfenden Berufen.
Die Diagnostik ob ein entsprechendes Syndrom vorliegt kann zum Beispiel mittels Maslach Burnout Inventory (MBI) erfolgen.