Ich biete Psychotherapie von Erwachsenen und Jugendlichen ab dem Alter von 16 Jahren sowie Paartherapie und Coaching an. Einige der angewendeten Ansätze sind im Folgenden beschrieben. Mein Fokus liegt jedoch auf der kognitiven Verhaltenstherapie.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unser Denken, Fühlen und Handeln eng miteinander verbunden sind. Ungünstige Denkmuster und Verhaltensweisen werden erkannt und schrittweise verändert. Ziel ist es, neue, hilfreiche Sichtweisen und Handlungsstrategien zu entwickeln, um psychisches Wohlbefinden zu fördern.
Achtsamkeitsbasierte Ansätze
Achtsamkeitsbasierte Methoden fördern die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments. Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen werden dabei ohne Bewertung beobachtet. So entsteht mehr innere Ruhe, Klarheit und die Fähigkeit, mit schwierigen Emotionen oder Stress gelassener umzugehen.
Selbstmitgefühl
Der Ansatz der mindful self-compassion beinhaltet, sich selbst in schwierigen Momenten mit Freundlichkeit, Verständnis und Geduld zu begegnen – so, wie man es einem guten Freund gegenüber tun würde. Diese Haltung stärkt emotionale Resilienz und hilft, mit Stress, Scham oder Selbstkritik hilfreich umzugehen und zum Beispiel ängstliche oder depressive Symptomatik zu mildern.
Akzeptanz und Commitment-Therapie
ACT unterstützt Menschen dabei, schwierige Gedanken und Gefühle anzunehmen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Gleichzeitig werden persönliche Werte geklärt und Schritte in Richtung eines erfüllten Lebens gefördert. So entsteht mehr psychische Flexibilität und innere Freiheit.
Emotionsfokussierte Therapie (EFT)
In der emotionsfokussierten Therapie steht das Erleben und Verstehen von Gefühlen im Mittelpunkt. Emotionen werden als wichtige Informationsquelle gesehen, die helfen, Bedürfnisse zu erkennen und in der Folge auch erfüllen zu können. Durch das bewusste Erleben und Verarbeiten von Emotionen können so positive Veränderungen in vielen Lebensbereichen entstehen.
Schematherapie
Die Schematherapie verbindet Elemente aus kognitiver, verhaltens- und emotionsfokussierter Therapie. Sie hilft, alte, oft in der Kindheit entstandene Muster („Schemata“) zu erkennen und zu verändern. Ziel ist es, gesündere Wege im Denken, Fühlen und Handeln zu entwickeln
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung belastender Erfahrungen und Traumafolgestörungen. Dabei werden gelenkte Augenbewegungen eingesetzt und Verarbeitungsprozesse des Gehirns aktiviert. So können belastende Erinnerungen integriert werden und ihre belastende Auswirkung nimmt deutlich ab.
Entspannungsverfahren
Zu den bewährten Entspannungsverfahren zählen die Progressive Muskelentspannung (PMR) und das Autogene Training. Beide Methoden zielen darauf ab, körperliche und seelische Anspannung zu reduzieren und innere Ruhe zu fördern.
Bei der PMR (oder PME genannt) wird durch das abwechselnde Anspannen und Loslassen verschiedener Muskelgruppen ein tiefes Gefühl der Entspannung erreicht. Das Autogene Training nutzt hingegen einfache Formeln und innere Vorstellungsbilder, um den Körper in einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit zu führen.
Regelmäßig angewendet unterstützen diese Verfahren nachweislich Stressabbau, Regeneration und das bewusste Wahrnehmen des Körpers.